Alternative: Kombiverträge

Wer mit einer angeschlagenen Gesundheit zu kämpfen hat, für den ist es schwer bis nahezu unmöglich, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten. Aufgrund der hohen Attraktivität kann die Versicherungsbranche wählerisch sein.

Die BU-Versicherer schauen sich ganz genau die Kandidaten an, die sie versichern möchten und picken sich nur die Rosinen raus.

Interessenten mit Vorerkrankungen haben da nur selten eine Chance. Doch gibt es jetzt Hoffnung. Erste Versicherer haben sich in diese Angebotslücke mit so genannten Kombiverträgen gewagt. Abgesichert werden Unfall- und Invalidität, der Verlust von Grundfähigkeiten, Pflegebedürftigkeit und schwere Krankheiten.

Der Vorteil ist, dass auch Personen versichert werden können, deren Gesundheit bereits vorbelastet ist. Bei Aufnahme wird nur eine eingeschränkte Gesundheitsprüfung durchgeführt. Auch spielt die berufliche Tätigkeit keine Rolle.

Nachteil von Kombiverträgen

Der Nachteil dieser Art von Versicherung ist, dass psychische Erkrankungen sowie Beschwerden des Knochengerüstes nicht im Versicherungsschutz enthalten sind.

Daher kritisieren Verbraucherschützer das Produkt, denn die Anzahl derer, die aufgrund von psychologischen Krankheiten vorzeitig aus ihrem Beruf ausscheiden müssen steigt jährlich und schon jetzt ist jede dritte Frau und jeder vierte Mann davon betroffen. Außerdem sei das Preis-Leistungsverhältnis ungünstig und angesichts der übernommenen Risiken zu teuer.

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Hinweis

Die “Existenzschutzversicherung” kann also nur eine Alternative für Sie sein, wenn Sie keinen anderen Versicherungsschutz aufgrund Ihrer Gesundheitsverhältnisse bekommen können.

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