Statistisch gesehen wurde bislang jeder vierte Arbeitnehmer während seines Arbeitslebens und vor Erreichen des Rentenalters erwerbsunfähig. Da es bei Berufsunfähigkeit aber in erster Linie um den ausgeübten Beruf geht, liegt die Quote hier bei weit über 25 Prozent.
Wer bislang gedacht hat, dass Berufsunfähigkeit mehrheitlich infolge eines Unfalls entsteht, der sieht sich getäuscht. Tatsächlich sind Erkrankungen in der Regel die Ursache für den Verlust der Fähigkeit, den Beruf auszuüben. Allen voran sind es heute psychische Erkrankungen, die eine Berufsunfähigkeit verursachen. Das betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Die zweithäufigste Ursache bilden Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Muskeln und des Bindegewebes.
Im weiteren Verlauf werden Männer berufsunfähig durch Herz- / Kreislauferkrankungen, Krebs und neurologischen Krankheiten. Während bei Frauen Berufsunfähigkeit in der Reihenfolge an dritter Stelle durch Krebs, gefolgt von neurologischen Erkrankungen und erst zum Schluss durch Herz- / Kreislauferkrankungen verursacht werden.
Das Schaubild verdeutlicht Ihnen das Ganze nochmals:

In 87 Fällen von 100 sind Erkrankungen die Ursache dafür, dass Menschen ihren Job nicht mehr ausübern können. Lediglich 13% scheiden aufgrund von Unfall aus dem Arbeitsleben vorzeitig aus.